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Pasta selbstgemacht

Wie wird Original-Pasta eigentlich hergestellt? Dieser Frage gingen ich und meine Frau am Pasta-Kurs von Cav. Guiseppe Farinato nach. Die Antwort: anders als gedacht, einfacher als gedacht.

Guiseppe Farinato, begeisterter Dozent an der Accademia della Pasta und selbst Hersteller unserer Pasta "Casa Farinato", leitete diesen höchst unterhaltsamen Kurs. Schon bei unserer Begrüssung folgt unter Schmunzeln die erste Pointe und so wurde schnell klar, die wichtigste Zutat ist Leidenschaft. Denn der Meister Guiseppe Farinato macht Pasta nicht anders, Liebe und Begeisterung gehören einfach dazu.

pasta-kurs-guiseppe-farinatoZurück zur Grundfrage, wie werden Original-Pasta eigentlich gemacht? Dazu muss angemerkt werden, das Pasta aus dem Supermarkt anders gemacht wird, als herkömmliche Pasta. Die Teigwaren aus dem Supermarkt enthält auch viel Ei, weil sie oft aus minderwertigem Getreide hergestellt wird. Die herkömmliche Pasta hingegen besteht nur aus Weizengriess, Dinkel oder Kamut und Wasser. Mittels einer Knetmaschine wurden nun die beiden Zutaten zusammengemischt und es entsteht ein zäher Teig. Anstatt Wasser kann auch Randensaft, Tomatenpüree oder eine andere farbige Substanz verwendet werden, um dem Pasta-Teig eine eigene Farbe zu geben. Ist der Teig erst einmal fertig, muss dieser, mittels fünf verschiedener Stufen, gepresst werden. Bei jeder Stufe wird der Teig etwas dünner. Was früher mühsam mit dem Wahlholz erledigt werden musste, konnten wir am Pasta-Kurs einfach per Maschine machen.

Nachdem unser Teig die nötige Dünne erreicht hat, stellte sich nun die Frage, welche Form die fertige Pasta haben soll. Als erstes sollten es Tortellini sein, gefüllt mit Ricotta und Spinat. Dabei stellte sich heraus, dass das Formen des Teiges zur makellosen Tortellini alles Andere als einfach ist. Spaghetti oder Tagliatelle jedoch sind einfacher, da der gepresste Teig mithilfe eines speziellen Aufsatz durch die Machine gelassen werden kann. So wird er dann geschnitten und die einzelnen Pasta-Streifen können dann für die Lagerung getrockent werden oder direkt gekocht, die eigentliche Urzubereitung der Pasta.

Nebst der Geschichte der Pasta und vielen anderen Anmerkungen verrieht uns Guiseppe Farinato auch, wie die fertige Pasta am besten zu kochen sei. Tatsächlich sollte pro 100g Pasta 1 Liter Wasser und 10g Salz zugegeben werden, da hatte ich bisher so einiges falsch gemacht. Das Wasser muss bei offenem Topf immer kochen, deshalb auch die grosse Menge Wasser, damit die kalten Pasta das Wasser nicht lange abkühlen können. Ausserdem geht der Kochprozess nach dem Abgiessen des Kochwassers noch zwei Minuten weiter, also die Kochzeiten dementsprechend anpassen.

Nach diesem lehrreichen Kurs verstehen wir etwas mehr, wie Pasta hergestellt werden und welchen Aufwand dabei entsteht. In Bälde müssen wir dieses Experiment wiederholen, diesmal zuhause.

 

Einige Impressionen